Kompetenz

Eine faire Lösung für alle Generationen

Die berufliche Vorsorge ist ein wesentlicher Pfeiler des Schweizer 3-Säulen-Systems in der Altersvorsorge. Die Rechnung geht aber immer weniger auf. Die AXA setzt in der beruflichen Vorsorge künftig daher ganz auf teilautonome Lösungen – und ermöglicht so eine nachhaltige Lösung, die für alle Generationen fair ist. Mit der Aussicht auf höhere Renten im Alter, und dies zu einem günstigeren Preis.

Von seiner Pensionskasse wünscht man sich insbesondere zwei Dinge: Zum einen soll sie eine ausreichende Rente im Alter sicherstellen, zum andern möchte man sich keine Sorgen darum machen müssen.

In der 2. Säule öffnet sich jedoch seit Jahren eine Schere: Auf der einen Seite werden die Menschen immer älter, was zu länger dauernden Rentenverpflichtungen führt. Auf der anderen Seite schmälert das Tiefzinsumfeld die Erträge, die zur Finanzierung dieser Rentenleistungen notwendig wären.

Um diese Lücke zu füllen, wird laufend Geld von den aktiven Beitragszahlern zu den Pensionären umverteilt. Berufstätige müssen so auf einen erheblichen Teil der Rendite auf ihrem Sparkapital verzichten und zudem eine überhöhte Risikoprämie bezahlen.

«Vollversicherungskunden zahlen einen immer höheren Preis
für immer weniger Leistung»

Die Umverteilungen zulasten der aktiven Beitragszahler haben in den letzten Jahren markant zugenommen – allein bei der AXA beliefen sie sich zwischen 2012 und 2017 auf 3,4 Milliarden Franken. Das sind mehr als 1500 Franken pro Jahr, die den Berufstätigen auf ihrem Altersguthaben entgehen.

Besonders stark wirkt sich dieses Ungleichgewicht in der Vollversicherung aus, die im Unterschied zu anderen BVG-Lösungen nicht nur die Risiken Tod und Invalidität, sondern auch das Anlagerisiko trägt.

Denn Lebensversicherer, die Vollversicherungen anbieten, müssen jederzeit die gesamten Rentenverpflichtungen inklusive Mindestverzinsung mit Kapital decken und ihre Anlagen mit zusätzlichem Risikokapital unterlegen. Dies erfordert eine extrem zurückhaltende Anlagestrategie, weshalb die Renditechancen deutlich geringer sind als bei teilautonomen Sammelstiftungen. Zwar bietet die Vollversicherung jederzeit eine 100%-Garantie, der Preis dafür ist aber eine sinkende Verzinsung der Altersguthaben, sinkende Renten und höhere Kosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Vollversicherungskunden zahlen so einen immer höheren Preis für immer weniger Leistung.

«Teilautonome Lösungen sind flexibler, fairer und attraktiver»

«Als grösster KMU-Versicherer der Schweiz wollen wir dies ändern und nehmen unsere Verantwortung für eine stabile 2. Säule wahr. Deshalb setzen wir künftig ganz auf teilautonome Lösungen, die wieder ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für unsere Kunden ermöglichen und nachhaltig sind», sagt Thomas Gerber, Leiter Vorsorge der AXA Schweiz.

Aussicht auf höhere Renten dank flexibler Anlagestrategie

«Unter den veränderten Rahmenbedingungen sind teilautonome Lösungen flexibler, fairer und attraktiver. Neu trägt die Sammelstiftung das Anlagerisiko. Sie muss jedoch nicht zu jeder Zeit eine hundertprozentige Deckung sicherstellen, sondern darf vorübergehend auch eine Unterdeckung in Kauf nehmen, die später wieder ausgeglichen wird. Dadurch ist sie wesentlich flexibler in ihrer Anlagestrategie und kann so über die Jahre eine deutlich höhere Rendite erzielen», sagt Thomas Gerber.

Thomas Gerber, Leiter Vorsorge AXA Schweiz

Das kommt den KMU und ihren Angestellten zu Gute: Sie erhalten die Aussicht auf eine höhere Verzinsung und damit bessere Leistungen im Alter, profitieren von einer reduzierten Umverteilung von Jung zu Alt und bezahlen durchschnittlich 30 Prozent weniger Risikoprämie.

 

Weniger Umverteilung von Jung zu Alt – bei weiterhin hoher Sicherheit

Unternehmer und ihre Angestellten haben längerfristig mehr davon, wenn die Altersguthaben ausreichend verzinst werden und der Umwandlungssatz, von dessen Höhe die zukünftige Rente abhängt, stabil gehalten werden kann. Dank Zinseszinsen kann dies im Pensionsalter eine spürbar höhere Rente bedeuten – und das obwohl man während der berufstätigen Jahre weniger an Sparbeiträgen einzahlen muss. «Damit gewinnen die Versicherten längerfristig mehr Sicherheit für das Alter», sagt Thomas Gerber.

Die neuen teilautonomen Lösungen starten zudem mit einem soliden finanziellen Polster in die Zukunft. Entscheidend für die Sicherheit einer Pensionskasse ist der Deckungsgrad. Liegt dieser bei 100% bedeutet das, dass die Pensionskasse alle Rentenverpflichtungen zu 100% erfüllen kann. Liegt der Deckungsgrad über 100%, heisst das, dass die Pensionskasse über Reserven verfügt. Damit die neuen AXA Stiftungen mit einem soliden Polster in die Teilautonomie starten können, überträgt ihnen die AXA zusätzliche Mittel in der Höhe von 3,5 Milliarden Franken, was einen sehr guten Deckungsgrad von 111%* ermöglicht.

«Teilautonome Lösungen sind für jede Wetterlage besser gerüstet»

Die solide finanzielle Ausstattung ermöglicht es den Stiftungen, Marktschwankungen über die Zeit auszugleichen und so das Risiko einer Unterdeckung weitgehend zu minimieren. Sanierungsmassnahmen sind zudem nur bei länger andauernder, erheblicher Unterdeckung nötig. Bei einer soliden Führung der Stiftung und professioneller Anlageverwaltung ist dieses Risiko gering, während das Potenzial für eine höhere Verzinsung deutlich besser wird. Im schlimmsten Fall – also falls es zu einer grösseren Finanzkrise käme und tatsächlich Sanierungsmassnahmen notwendig wären – sähen diese in etwa so aus, wie die aktuellen Entwicklungen in der Vollversicherung schon heute ohne Finanzkrise sind: nämlich tiefere Verzinsungen und sinkende Umwandlungssätze.

Für bestehende Altersrentner ändert sich nichts

Ein weiterer Vorteil der neuen teilautonomen Lösungen der AXA besteht darin, dass alle bestehenden Altersrentner bei der AXA verbleiben, so dass die Stiftungen ohne laufende Rentenverpflichtungen starten können. Dies erhöht die Risikofähigkeit der Stiftungen zusätzlich. Gleichzeitig ist damit gewährleistet, dass die Altersrentner zu den bisherigen Konditionen ihre Rente erhalten, während die gerade für Junge unfaire Umverteilung deutlich reduziert werden kann. Die neue teilautonome Lösung ist daher für alle Generationen fairer und trägt zu einer nachhaltigen, stabilen 2. Säule bei.

* Berechnung per 31.12.2017 bei einem technischen Zins von 2%

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar