Menschen

Wenn wir unseren Eltern etwas zurückgeben können

Die Menschen werden zunehmend älter und damit steigt auch die Zahl derjenigen, die auf Betreuung und Pflege angewiesen sind. Die AXA hilft Mitarbeitenden, die sich um Angehörige kümmern, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen.

Eltern sind und bleiben Eltern. Bei ihnen können wir Kind sein, zählen auf ihren Rat und vertrauen auf ihre Erfahrung. Doch mit zunehmendem Alter ändert sich das Rollengefüge, und plötzlich benötigen unsere Eltern unsere Unterstützung. Dass jeder von uns früher oder später mit dem Thema der Angehörigenbetreuung konfrontiert wird, liegt deshalb auf der Hand. Dabei sei die Situation zwar von Fall zu Fall ganz unterschiedlich, sie stelle Betroffene jedoch meist vor immense Herausforderungen und werfe viele Fragen auf, wie Ruth Ouakrim von Employee Care bei der AXA sagt: «Die betreuenden Angehörigen müssen sich dann neben ihrem Berufsalltag z. B. um die Organisation eines Betreuungsplatzes, Arzttermine oder Haushaltsunterstützung kümmern, allenfalls sogar eine Betreuung selbst übernehmen. Das ist nicht nur emotional eine grosse Belastung, sondern auch unglaublich zeitintensiv.» Dabei das eigene Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen, könne die betreuenden Angehörigen deshalb schnell an ihre Grenzen bringen.

Die AXA unterstützt ihre Mitarbeitenden

Die AXA nimmt das Thema sehr ernst und unterstützt betroffene Mitarbeitende wo immer möglich, sei es durch «Elder Care Referate», durch Lunch&Learns über Mittag, einem Seminar für Angehörigenbetreuung, bei denen sich Betroffene unter Gleichgesinnten zu diesem Thema austauschen können, oder durch die Vermittlung von externen Anlaufstellen. «Wenn man im Geschäft offen über diese Themen sprechen kann und sieht, dass man damit nicht alleine ist, hilft das oft. Wichtig ist auch, dass man im Team seine persönliche Situation, seine Bedenken und Ängste offenlegen kann, so dass die Arbeitskollegen Verständnis haben, wenn man mal traurig oder angespannt ist», ergänzt Ruth.

«Wichtig ist auch, dass man im Team seine persönliche Situation, seine Bedenken und Ängste offenlegen kann, so dass die Arbeitskollegen Verständnis haben, wenn man mal traurig oder angespannt ist»

Ruth Ouakrim, Employee Care AXA

Die Unterstützung von Angehörigen kann je nach Ausmass und eigener Situation einen starken Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit des Mitarbeitenden haben. «Als Arbeitgeber ist es wichtig, erste Anzeichen einer Belastung zu erkennen und das Gespräch zu suchen. Die Mitarbeitenden schätzen diese Unterstützung sehr und letztlich hilft es auch dem Unternehmen, wenn die Mitarbeitenden zufrieden und bei guter Gesundheit sind», so Ruth.

«Als Arbeitgeber ist es wichtig, erste Anzeichen einer Belastung zu erkennen und das Gespräch zu suchen.»

Ruth Ouakrim, Employee Care AXA

Wie die Angehörigen mit einer solchen Situation umgehen, ist oft sehr unterschiedlich – eine allgemeingültige Lösung gibt es nicht. Jede Situation sei anders und müsse umfassend beleuchtet sowie gesundheitliche und soziale Aspekte mitberücksichtigt werden, um am Ende einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten tragbar ist, sagt Ruth Ouakrim: «Wichtig ist, dass man das gibt, was man kann und möchte, egal ob man selbst hilft oder externe Unterstützung holt». Denn Eltern sind und bleiben Eltern.

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