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Made in England, recycelt in Winterthur

Jedes Jahr werden rund 12'000 Crash Recorder in Kundenautos eingebaut. Geräte, die ersetzt werden müssen, werden bei der AXA sorgfältig recycelt – einzeln von Hand.

Seit 10 Jahren bietet die AXA den Crash Recorder an – eine kleine Box, die im Auto installiert wird und die im Falle einer Kollision unfallrelevante Daten aufzeichnet. Pro Jahr werden rund 12’000 dieser Geräte in Autos von AXA Kundinnen und Kunden eingebaut. Darunter sind auch Geräte, die nach Ablauf der vierjährigen Batterielaufzeit ausgetauscht werden müssen. Die alten Geräte werden dann nicht einfach entsorgt, sondern im Keller der AXA Unfallforschung in Winterthur sorgfältig recycelt – und zwar Stück für Stück.

Recycling von Hand

Flavia Gosteli, AXA Unfallforschung & Prävention

«Da steckt schon viel Fleissarbeit dahinter», sagt Flavia Gosteli aus der Abteilung Unfallforschung & Prävention. «Doch die Tatsache, dass wir mit diesem Arbeitsprozess zu einer umweltschonenden Ressourcennutzung beitragen, motiviert mich.» Die junge Studentin arbeitet Teilzeit bei der AXA als technische Assistentin und kümmert sich nebst anderen Aufgaben auch um das Crash Recorder-Recycling.

Die Crash Recorder werden beim Recycling-Prozess von Hand in Einzelteile zerlegt. Die Elektronik-Platine wird in Kisten verpackt und zum Crash Recorder-Produzenten nach England zurückgeschickt, die Batterie herausgetrennt und recycelt, das Plastikgehäuse in einem Schweizer Recyclinghof verwertet. Auf diesem Weg wurden in den vergangenen Jahren schon tausende Geräte verwertet.

Die rezyklierten Elektronik-Platinen verwendet der Hersteller in England für neue Crash Recorder – und sendet diese bei der nächsten Bestellung wieder an die AXA. So hat das Herzstück jedes Crash Recorders mehrere Lebenszyklen, in denen sie zur objektiven Unfallrekonstruktion beitragen.

Bei der AXA Winterthur gab es bereits mehrere Fälle, in denen dank Crash Recorder-Daten ein Unfallbeteiligter seine Unschuld beweisen konnte. Gerade wenn nach einem Unfall die Beteiligten eine unterschiedliche Version geltend machen, wie es zum Unfall gekommen sei, sind solche objektiven Daten enorm hilfreich.

Was ist ein Crash Recorder?

Der Crash Recorder zeichnet im Falle eines Zusammenstosses während 30 Sekunden unfallrelevante Daten wie Beschleunigungen, Datum und Uhrzeit fest. Diese Aufzeichnungen lassen den Unfallhergang schnell rekonstruieren und die Schuldfrage objektiv klären. So können Autofahrer nach einem Unfall auch ihre Unschuld beweisen. Der Crash Recorder ist mit einer Autoversicherung der AXA kostenlos.

Momentan sind über 45’000 Autos mit einem Crash Recorder der AXA ausgestattet. Dieser hat auch eine selektive und dadurch präventive Wirkung: Wie eine Studie der AXA belegt, verursachen Junglenker mit Crash Recorder 15% weniger Unfälle als ihre Altersgenossen ohne Crash Recorder.

www.axa.ch/crashrecorder

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