Menschen

Vater sein leichtgemacht

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub hätten viele frisch gebackene Papas gerne. Die AXA Winterthur gewährt ihren Mitarbeitenden diese Zeit. Was schon mal zu grossem Neid im Kollegenkreis führen kann.

Leon kam planmässig am 27.05.2017. Der Sohn von Richard und Caroline Müller erblickte im Geburtshaus in Schaffhausen das Licht der Welt – und war sechs Stunden später bereits mit den Eltern in sein Zuhause umgezogen. Dort hat sich die ersten zwei Wochen vor allem sein Vater um ihn gekümmert, während sich die Mutter in aller Ruhe im Wochenbett erholen konnte. «Windeln wechseln, an- und ausziehen, baden und eincremen – alles, was ich tun konnte, habe ich von der Hebamme gelernt und getan», erinnert sich Richard Müller an diese ganz besondere Zeit. Nur das Füttern, das blieb der Mutter überlassen, da der kleine Leon offenbar schon als Gourmet auf die Welt gekommen war und die abgepumpte Muttermilch ebenso verschmähte wie anderen Milchersatz. «Da konnte ich dann wirklich nicht mehr helfen», sagt Richard und schmunzelt.

Tageweise oder am Stück

Es sei eine ganz besondere Zeit gewesen, mit einem ganz anderen Rhythmus und völlig anderen, ganz neuen Prioritäten. «Vom Büro war ich ganz weit weg», sagt Richard, der als Aktuar für ausreichende Rückstellungen des Nichtleben-Geschäftes sorgt. Von den ersten zwei Vollzeit-Wochen mit seinem Sohn will er keine einzige Sekunde missen. «Man baut dann schon eine wahnsinnig intensive Beziehung zu dem Kind auf», gesteht der studierte Mathematiker. Nach den ersten zwei Wochen ist Richard wieder ins Büro gegangen und hat den restlichen Vaterschaftsurlaub tageweise bezogen und aus einer Fünftagewoche so eine Viertagewoche gemacht.

Hätte die AXA ihm den Vaterschaftsurlaub nicht per se gewährt, hätte er Ferien oder unbezahlten Urlaub genommen, da ist er sich sehr sicher. «Für mich ist es, ebenso wie für viele andere Männer meines Alters, ein ganz klares Bedürfnis, mehr Zeit mit dem Kind zu verbringen, als es vielleicht für die Väter früherer Generationen war», sagt er. Im Kollegenkreis jedenfalls wurde er um die vier Wochen Vaterschaftsurlaub sehr beneidet. Andere junge Väter bekommen deutlich weniger bezahlte Kinderzeit vom Arbeitgeber, ein Kollege hat anlässlich der Geburt seines ersten Kindes genau einen freien Tag vom Arbeitgeber gestattet bekommen – das Minimum nach Obligationenrecht.

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub

Die AXA Winterthur hingegen gewährt Vätern vier Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub. Im vergangenen Jahr haben 50 frisch gebackene Papas diese bezahlten Ferien gerne bezogen und die wertvolle Zeit mit ihren Kindern verbracht. Denn diese und andere Möglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden immer wichtigere Kriterien bei der Wahl des Arbeitgebers, das bestätigt auch Richard Müller. Als er nach dem Studium an der ETH zur AXA Winterthur kam, achtete der heute 28-jährige zwar noch nicht so genau auf die Konditionen , aber spätestens nachdem sich Leon ankündigte, wurde das Thema für ihn sehr wichtig. Zumal die Familienplanung noch nicht abgeschlossen sei, wie er versichert.

Diversity – Gelebte Vielfalt
Die AXA bietet ein Arbeitsumfeld, das sich durch Toleranz und respektvollen Umgang unter den Mitarbeitenden auszeichnet.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Die AXA ist für ihre Familienfreundlichkeit mehrfach ausgezeichnet worden. Wir unterstützen unsere Mitarbeitenden auch im familiären Bereich mit dem Ziel, dass sie ihren Beruf und ihr Privatleben nahtlos miteinander vereinbaren können. Denn entspanntes Arbeiten und voller Einsatz sind nur dann möglich, wenn im Privaten alles rund läuft.

Die Zukunft ist männlich und weiblich
Frauen sind auf der Managementstufe der AXA Schweiz unterdurchschnittlich repräsentiert. Das möchten wir ändern – dafür engagieren sich die Geschäftsleitung, das Senior Management und die Mitarbeitenden der AXA in vielen Initiativen. Dazu gehören unter anderem ein Mentoring-Programm, Netzwerkveranstaltungen, eine Online-Community sowie ressortspezifische Massnahmen.

1 Kommentar

  • Philipp Rutishauser

    Diese 4 Wochen Vaterschaftsurlaub sind tatsächlich eine super Sache für die jungen Väter unter uns. Auch ich bin einer dieser "50 frisch gebackenen Papas" und habe diese wertvolle Zeit zu Hause sehr geschätzt. Schade ist einfach, dass der um 3 Wochen verlängerte Vaterschaftsurlaub mithin auf Kosten des Mutterschaftsurlaubs eingeführt worden ist. Nun haben viele Mitarbeiterinnen die früher 6 Monate Mutterschaftsurlaub gehabt hätten, nur noch Anspruch auf 5 Monate. Die Personaldelegation der AXA Schweiz hat damals gegen diese Kompensation insistiert - leider erfolglos. Ich glaube viele dieser jungen Mütter, insbesondere unsere stillenden Mamis, trifft dieser Abbau hart. Es wäre schön, wenn wir auch beim Mutterschaftsurlaub wieder eine Vorreiterrolle einnehmen oder zumindest auf die früher grosszügigere Regelung zurückkehren könnten. Erst dann würde der tolle Vaterschaftsurlaub in vollem Glanz erstrahlen.

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