Menschen

Von Generation zu Generation – wie der Vater, so die Tochter

Der nationale Zukunftstag steht wieder vor der Tür. Am 8. November können Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klasse ihre Eltern zur Arbeit begleiten. Dieser Tag veränderte auch das Leben von Joy Keller, die vor wenigen Wochen ihre Lehre bei der AXA angefangen hat.

«Ich kann noch immer kaum glauben, dass ich jetzt wirklich dazu gehöre», freut sich Joy Keller, die vor wenigen Wochen ihre KV-Lehre bei der AXA in der Finanzabteilung angefangen hat. Nervös war sie allemal am ersten Arbeitstag, auch wenn die AXA schon seit Kindesjahren ein Gesprächsthema am Familientisch ist. «Mein Vater arbeitet hier seit über 30 Jahren und auch meine Mutter Karin war viele Jahre für die AXA tätig», so Joy und ergänzt mit einem verschmitzten Lächeln: «Sie haben sich sogar hier kennengelernt». Dass sie selbst einmal bei der AXA arbeiten möchte, zeichnete sich denn auch schon früh ab.

Der Zukunftstag, der alles veränderte

Angefangen hat alles in der 5. Klasse. Joy durfte ihren Vater Martin Keller anlässlich des Zukunftstags zu seiner Arbeit als IT-Teamleiter begleiten. «Als ich nach Hause kam, sagte ich zu meinen Eltern: Da will ich mal arbeiten. Heute, fast fünf Jahre später, ist mein Traum in Erfüllung gegangen», strahlt die 15-Jährige gerührt. Für Martin ist das Wichtigste, dass seine Tochter glücklich ist. «Es hätte auch eine andere Firma sein können, aber natürlich habe ich mich total gefreut, als sie uns erzählte, dass sie die Lehrstelle bei der AXA bekommen hat», erzählt Martin. «Die AXA ist eine hervorragende Arbeitgeberin und kümmert sich um ihre Mitarbeitenden. Ich weiss, dass sie hier gut aufgehoben ist». Dabei schätzt Martin besonders die offene und freundliche Unternehmenskultur. «Der Umgang ist respektvoll, es gibt hier wenig Ellbögeln», erklärt Martin und ergänzt: «Die AXA bedeutet für mich aber auch Sicherheit – es ist eine grosse Firma, die ihren Mitarbeitenden viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet.»

«Hier habe ich die Chance, Einblicke in die verschiedensten Bereiche des Unternehmens zu erhalten. Das hilft mir, herauszufinden, was ich kann und was mir wirklich Spass macht».

Joy Keller, Lernende bei der AXA Schweiz

Während der dreijährigen Lehre erhält Joy alle sechs Monate die Möglichkeit, eine neue Abteilung kennen zu lernen. «Das ist das Tolle bei der AXA – hier habe ich die Chance, Einblicke in die verschiedensten Bereiche des Unternehmens zu erhalten. Das hilft mir, herauszufinden, was ich kann und was mir wirklich Spass macht».

Martin und Joy Keller
Martin Keller mit seiner Tochter Joy Keller.

Gemeinsame Hobbies schweissen zusammen

Was Joy nach ihrer Lehre beruflich machen will, hat die redegewandte 15-Jährige noch nicht entschieden. Eines weiss sie aber mit Sicherheit: Sie will reisen! Und das kommt nicht von ungefähr. Die Leidenschaft, neue Länder, Sprachen und Kulturen kennen zu lernen, hat sie von ihren Eltern. Schon seit sie denken kann, bereist sie gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem drei Jahre älteren Bruder Yannick die Welt. «Als die Kinder noch klein waren, bevorzugten wir Badeferien und Strandurlaub», erklärt Martin. Das änderte sich aber schnell, als die Kinder älter wurden. Kurzerhand wurden Kinderwagen und Windeln gegen Turnschuhe und Handy eingetauscht. Joy kann sich noch gut erinnern, als die Familie 2011 für fünf Wochen nach England in die Sommerferien fuhr und zugleich einen Sprachkurs besuchte. Und auch der Vater erinnert sich: «Ich erhielt damals von der AXA die Chance, meine Englischkenntnisse zu vertiefen und da dachte ich mir, warum nicht gleich mit der ganzen Familie?», so Martin freudig.

«Ich erhielt damals von der AXA die Chance, meine Englischkenntnisse zu vertiefen und da dachte ich mir, warum nicht gleich mit der ganzen Familie?»

Martin Keller, IT-Teamleiter bei der AXA Schweiz

Eine ganze Familie schiesst Tore für den FC Wiesendangen

Süsses Nichtstun und Beine hochlagern gibt es bei den Kellers eher selten. Die gemeinsame Zeit ist der Familie besonders wichtig und die verbringen sie meist aktiv. «Wir legen grossen Wert darauf, gemeinsam Dinge zu unternehmen und ich würde sagen, wir sind ein wirklich gutes Team», sagt Martin stolz und zwinkert vertraut seiner Tochter zu. Dass die Kellers Teamplayer sind, zeigt sich auch am gemeinsamen Hobby, dem Fussball. Wohnhaft in Wiesendangen, spielte die ganze Familie im namensgleichen Verein für viele Jahre leidenschaftlich Fussball. Heute sind nur noch der 55-jährige Familienvater und Sohn Yannick aktiv im Verein tätig und stürmen regelmässig mit ihren Teams den Platz.

Aber auch Joys Herz schlug schon früh für Ballsportarten. Sie spielte sechs Jahre beim FC Wiesendangen, bis sie dann zum Tennis wechselte. Sie trainiert heute fünf bis sechs Mal pro Woche. «Mit dem Beginn der Lehre musste ich aber etwas reduzieren. Jetzt gehe ich arbeiten und parallel noch zur Schule – da muss ich nun eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden», so Joy.

Wie die junge Power-Frau künftig ihre Energie einsetzt, wird sich zeigen. Eines ist aber schon jetzt klar: Wenn sie etwas tut, dann mit Überzeugung.

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