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76’596 Liter Diesel gespart

Durch neun Städte führte die ENERGY CHALLENGE 2016. Mit der Energie-Aktion der AXA Winterthur werden in der Schweiz und in Kolumbien über 75'000 Liter Diesel gespart.

Elektro- und Hybridbusse in der Schweiz

Werden konventionelle Dieselbusse durch Elektro- oder Hybridbusse ersetzt, können CO2-Emissionen vermieden werden. Beim Projekt in der Schweiz, das vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) zertifiziert ist, erhalten öffentliche Verkehrsbetriebe eine finanzielle Unterstützung, wenn sie Dieselbusse mit Elektro- oder Hybridbussen ersetzen. Bereits mehrere Verkehrsbetriebe in der Schweiz setzen solche Busse ein.

Seilbahnen in Kolumbien

Im hügeligen Medellín in Kolumbien sind die Menschen vor allem in veralteten Bussen, Taxis, PKWs und mit Motorrädern unterwegs. Durch die Ergänzung der bestehenden Metro mit sechs Seilbahnen können zahlreiche alte Busse aus dem Verkehr genommen und CO2-Emissionen gespart werden.

«Zukunft Energie» heisst der Schwerpunkt der unternehmerischen Verantwortung der AXA Winterthur. Darum hat sich die Versicherung bei der ENERGY CHALLENGE 2016 als Partnerin engagiert. Die Roadshow durch neun Schweizer Städte wurde vom Bundesamt für Energie (BFE) organisiert und hatte zum Ziel, der Bevölkerung auf spielerische Weise Energiewissen zu vermitteln und zum Mitmachen anzuregen. Mit prominenten Botschafterinnen und Botschaftern – darunter AXA CEO Antimo Perretta, Stress, Xherdan Shaqiri und Heidi Happy –, Challenges und Konzerten wurden die total 65’000 Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken und Mitmachen animiert. So konnte beispielsweise auf Velos sauberer Strom produziert werden, der am Abschlusskonzert des Rappers Stress auf dem Bundesplatz eingesetzt wurde.

Die AXA Winterthur lud an den Standorten Neuenburg, Montreux, Sitten und Bern Unternehmenskunden ein, die gleich selbst kräftig in die Pedale traten. Am Stand der AXA konnte man zudem einen Elektroroller gewinnen und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt leisten. Für jeden Wettbewerbsteilnehmer spendete die AXA fünf Franken, die Teilnehmenden durften entscheiden, in welches Projekt das Geld fliesst. Zur Auswahl standen je ein Projekt in der Schweiz und in Kolumbien (siehe Box). In der Schweiz können dank den Spenden Diesel- durch Elektro- und Hybridbusse ersetzt werden. In Medellín in Kolumbien fahren heute sechs Seilbahnen in hüglige Gebiete anstelle alter, schädlicher Dieselbusse. Fast 2’000 Personen nahmen an der Energie-Aktion der AXA teil und spendeten dadurch rund 10’000 Franken. Das Geld fliesst etwa hälftig an beide Projekte. Dabei können insgesamt und nachhaltig rund 75’000 Liter Diesel gespart werden. Dies entspricht ziemlich genau 200 Tonnen CO2. Bemerkenswert ist der Effekt beim Projekt in Kolumbien: Weil hier zum Teil sehr alte Busse ohne Partikelfilter ersetzt werden können, wird nicht nur massiv Diesel eingespart, sondern auch die Luftqualität verbessert.

Partnerin der ENERGY CHALLENGE 2016

Die AXA engagierte sich als Partnerin der ENERGY CHALLENGE 2016. Es ist ihr ein Anliegen, ihre Kunden und die Öffentlichkeit im Umgang mit Energie zu unterstützen und auf die Relevanz des Themas aufmerksam zu machen. Die erste nationale Kampagne zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien des Bundes tourte im Sommer mit einer Roadshow durch neun Energiestädte in der ganzen Schweiz.

7 Kommentare

  • Abacus

    Mal nachrechnen: Die Schweiz verbrauchte 2015 2'643'000 Tonnen Dieselöl. Kolumbien verbrauchte 2008 (letzte Zahlen) 3'500'00 Tonnen Dieselöl. Zusammengerechnet und mit dem spez. Gewicht verwurstet sind das zusammen 11.6 Milliarden Liter Dieselöl. Mindestens (weil 2008...). Gespart wurden nun 76'596 Liter. Macht dann 0,00066%. Lachhaft! Aber Hauptsache ein Bitzeli PR... Bitte die Rechnung korrigieren, sollte mir was entgangen sein...

  • Abacus

    3'500'000 Tonnen, sollte das heissen (da ist vor lauter sparen eine Null vor Freude abgehauen...)

  • Benjamin Huber

    Danke für Ihren Kommentar. Mit dieser Aktion möchten wir die Öffentlichkeit auf die Relevanz des Themas Klima & Energie aufmerksam machen. Sie widerspiegelt aber nur einen kleinen Teil des Engagements der AXA Winterthur im Bereich Klimaschutz. Die AXA verfügt seit 2008 über eine Umweltstrategie. Dank diverser Energieeffizienz-Massnahmen und Mitarbeiterangebote (z.B. Videokonferenzräume, AXA Bikes, Carsharing) konnten so der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen um mehr als 30 Prozent reduziert werden. Weitere Informationen: www.axa.ch/verantwortung

  • Werner Schreier

    Wenn wir schon am Rechnen sind:
    48'000'000 Einwohner verbrauchen 3'500'000 Tonnen Dieselöl oder 73 kg pro Kopf (Kolumbien)
    8'000'000 Einwohner verbrauchen 2'643'000 Tonnen Dieselöl oder 330 kg pro Kopf (Schweiz)

    Überdies ist etwas tun besser als nichts tun, einverstanden?

    Und wenn man Publizität sucht, dann kommen andere vielleicht auch auf Energie-Sparideen ... dagegen ist nicht viel zu sagen.

    Was dem Artikel fehlt sind vielleicht Spartipps, die für einen durchschnittlichen Schweizerin umsetzbar sind ... Es ist etwas viel von den Events und etwas wenig von den Massnahmen zu Rede.

  • Blümchen

    Aber Abacus hat schon ein bisschen Recht. Und wie viel CO2 haben die Events verursacht? Insbesondere all die Leute dahin zu mobilisieren... Aktionen mit Vollkostenrechnung sind für mich ehrlicher. Alles andere wirkt eher wie ein Boomerang - Verlust an Glaubwürdigkeit.

  • Sandro Hodel

    @Werner Schreier: Ein wichtiger Teil der ENERGY CHALLENGE 2016 und der AXA ist auch aufzuzeigen, wie man einfach Energie im Alltag einsparen. Auf unserem Kunden-Blog dialog.axa-winterthur.ch finden Sie Tipps, wie man einfach Energie im Alltag einsparen kann. z.B. unter https://dialog.axa-winterthur.ch/zuhause/strom-heizung-energie-sparen/. Weitere Energiespar-Tipps sind auf der offiziellen App der der ENERGY CHALLENGE 2016 zu finden, welche eigens für die Kampagne entwickelt wurde.

  • Sandro Hodel

    @Blümchen: Guter Hinweis. Deshalb wurde die gesamte ENERGY CHALLENGE 2016 energieneutral durchgeführt. Auf der oben erwähnten App können die Tipps umgesetzt werden und ein Energierechner zeigt dabei auf wieviele kWh eingespart wurden. Die gesammelte Energie wird mit der während der Roadshow produzierten Energie (Fahrräder und Photovoltaik-Anlage auf der Wohnbox) zusammengezählt und für die Energy Challenge 2016 verwendet. Alle Aspekte wie die Anreise der Besucherinnen und Besucher sind in der Rechnung tatsächlich nicht berücksichtigt.

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