Unternehmen

Inspiration am «Third Place»

Coworking liegt im Trend. Auch die AXA Winterthur ermöglicht ihren Mitarbeitenden seit längerem einen dritten Arbeitsplatz, was sehr geschätzt wird.

Heute arbeitet Barbara Mörgeli nicht zu Hause und nicht im Büro, sondern im Impact Hub am Zürcher Sihlquai. «Wenn ich Inspiration brauche, bin ich gerne hier. Es herrscht hier eine spezielle Atmosphäre, die durch die vielen Start-Ups geprägt ist. Das regt mich zu neuen Ideen an», erklärt die 29-Jährige, die im Bereich Strategie der Distribution bei der AXA Winterthur tätig ist. Barbara Mörgeli nutzt regelmässig die Möglichkeit, ausserhalb des Büros, an einem «Third Place» zu arbeiten. «Wenn es sich einrichten lässt,  arbeite ich alle zwei Wochen in einem Coworking Space und nutze einen der mobilen Arbeitsplätze.»

Arbeitswelt im Wandel

Alle Mitarbeitenden der AXA Winterthur können seit eineinhalb Jahren im Rahmen eines Pilot-Versuches stunden- oder tageweise in Coworking Spaces arbeiten. Dieses Angebot ist Teil der flexiblen Arbeitsmodelle, welche die AXA Winterthur intensiv pflegt und fördert. «Unsere Arbeitswelt befindet sich mitten in einem Wandel. Flexible Arbeitsmodelle werden für unsere Mitarbeitende immer wichtiger. Als moderne und innovative Arbeitgeberin möchten wir mutig vorangehen und stehen deshalb für zeit- beziehungsweise ortsunabhängiges Arbeiten ein», erklärt Mirjam Bamberger, Leiterin Human Ressources und Communications der AXA Winterthur. «Dies ist nicht nur unser Engagement als Arbeitgeberin, sondern auch unsere Verantwortung. Denn viele hochqualifizierte Arbeitskräfte in der Schweiz wollen oder können nur unter flexiblen Bedingungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen.»

Coworking im Kommen

Derzeit ist Homeoffice bei den Mitarbeitenden der AXA Winterthur noch deutlich beliebter, als Coworking. «13 Prozent unserer Mitarbeitenden arbeiten regelmässig mindestens einen halben Tag pro Woche von zuhause aus. Das scheint auf den ersten Blick recht wenig. Allerdings ist die Arbeit in den eigenen vier Wänden nicht für alle ideal», sagt Mirjam Bamberger. Dem kann Barbara Mörgeli nur beipflichten: «Homeoffice mache ich nicht allzu gerne. Dort bin ich zu stark von meiner persönlichen Umgebung abgelenkt. Deshalb bin ich froh, dass die AXA Winterthur mir die Möglichkeit bietet, Coworking Spaces zu nutzen.»

50 mobile Arbeitsplätze

Der Impact Hub in Zürich.

Insgesamt stehen den Mitarbeitenden der AXA Winterthur schweizweit rund 50 mobile Arbeitsplätze zur Verfügung, die sie selbst buchen können. Die Büroräumlichkeiten besitzen alle eine Basisausstattung, unterscheiden sich allerdings stark bei der Einrichtung und in der Atmosphäre. «Wenn ich in der Nähe von meiner Wohnung arbeiten möchte, dann gehe ich nicht in den Impact Hub, sondern in Räumlichkeiten, die viel näher liegen», erklärt Barbara Mörgeli. Morgen wird sie aber wieder im normalen Büro in Winterthur anzutreffen sein.

 

2 Kommentare

  • Olivia Frei

    Auch ich schätze die Möglichkeit der Coworking Spaces sehr und bin dankbar, dass die AXA mir diese Möglichkeit bietet! So kann ich wählen zwischen Büro, Homeoffice und Coworking Space - je nach Art der Arbeit, der personellen Auslastung im Büro und geschäftlichen Terminen ausserhalb von Winterthur.

  • Hedwig Zingg

    Diese Entwicklung ist ja spannend! Nun bin ich im Bereich STABIL tätig. Deshalb schätze ich mein traditionelles und ruhiges Büro, mit kleiner Bibliothek, genügend Ablageraum für die Originaldokumente unserer Kunden und dem runden Tisch, welcher für die Besprechungen mit Versicherten und Gegenanwälten eine der Lösungsfindung dienliche Atmosphäre anbietet.

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