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Schweizer wollen günstigere Prämien

Beratung, Leistungsabwicklung, Image: Die Gründe für die Wahl der Gesundheitsversicherung könnten vielfältig sein. Für uns Schweizer spielt aber oft nur der Preis eine Rolle.

In der Schweiz muss sich jeder und jede obligatorisch gegen Krankheit versichern lassen, so verlangt es das Gesetz. Über 50 Gesellschaften bieten diese Grundversicherung an, die Auswahl ist also gross. Dazu kommen – auf freiwilliger Basis – Kranken-Zusatzversicherungen, die beispielsweise die freie Arzt- und Spitalwahl, komplementäre Heilmethoden oder Leistungen an präventive Massnahmen umfassen.

Unzufrieden mit hohen Prämien
Doch was gibt den Ausschlag, um die eine oder andere Versicherung zu wählen? Rund ein Drittel der Befragten einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts ValueQuest verlässt sich bei der Wahl der Krankenkasse auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten, oder vertraut auf die gleiche Wahl wie die Eltern. Auch der Ruf der Versicherung spielt mit 18 Prozent eine Rolle. Deutlich am meisten entscheiden die Befragten aber aufgrund des Preises: Die Hälfte aller Personen gab an, dass die günstigste Prämie den Ausschlag für die Wahl der Krankenkasse gab. Dieser Wert variiert stark, je nachdem, bei welchem Unternehmen die befragten Personen versichert sind – gewisse Kassen ziehen also preisbewusste Kunden an, andere differenzieren sich über andere Faktoren.

Alle befragten Personen hatten in der Vergangenheit die Absicht, die Gesundheitsversicherung zu wechseln. Bei den meisten spielte als Begründung ebenfalls der Preis eine entscheidende Rolle: Für 64 Prozent der Befragten waren die Prämien ihrer aktuellen Versicherung zu hoch.

Repräsentative Umfrage
Die repräsentative Online-Befragung zur Gesundheitsversicherung wurde bei 1’760 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz durchgeführt. Alle Befragten zogen einen Wechsel ihrer Gesundheitsversicherung in Betracht. Die Umfrage wurde von Januar bis Mai 2016 vom Markforschungsinstitut ValueQuest GmbH durchgeführt.

Einsparpotenzial wäre hoch
Angesichts dieser Ergebnisse erstaunt es, dass lediglich 15 Prozent regelmässig ihre Prämien auf Sparpotenzial überprüfen. Dabei wäre die Einsparmöglichkeit hoch. Musterrechnungen der AXA Winterthur kamen zum Schluss, dass eine vierköpfige Familie schnell bis zu 2’000 Franken im Jahr sparen kann – im Normalfall immerhin zwischen 10 und 15 Prozent der Prämie. Beide Musterfamilien aus den Kantonen Zürich und Genf sparen für die beiden Erwachsenen zwischen 400 und 700 Franken und für zwei Kinder zusätzlich zwischen 150 und 250 Franken pro Jahr. Und das nur mit dem Wechsel der Grundversicherung.

Dass die Bevölkerung der Schweiz die Prämien vergleicht und einen Wechsel in Betracht zieht, macht Sinn: Rund 7 Prozent des Einkommens geben sie nämlich für die Krankenkassen-Prämien aus.

CEO Antimo Perretta und Dominique Kasper, Leiter Gesundheitsvorsorge, beantworten einige Fragen zur neuen Gesundheitsvorsorge der AXA Winterthur.

Gesundheitsvorsorge neu auch bei der AXA Winterthur
Seit Juli 2017 bietet die AXA Winterthur auch Krankenzusatzversicherungen und Dienstleistungen im Gesundheitsbereich an. Damit wird die AXA zur ersten Schweizer Privatversicherung, die sämtliche Bereiche der Vorsorge in ihrem Angebot führt. Die Beratung des neuen Gesundheitsangebots übernehmen spezialisierte Fachberaterinnen und Fachberater. Neben Produkten hilft ein Wechselservice den Kundinnen und Kunden, jedes Jahr die optimale Grundversicherung zu finden. Mehr unter www.axa.ch/gesundheit.

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