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Fünf Freunde und die Spur des Klimawandels

Das «Swiss Arctic Project» hat fünf Jugendliche ins nördliche Polarmeer geführt mit dem Ziel, den Klimawandel zu dokumentieren. Die AXA war als Expeditionsversicherer «mit an Bord».

Sie heissen Joëlle, Antoine, Tessa, Janine und Jasmin und sie haben sich in einem Auswahlverfahren gegen Hunderte anderer Jugendlicher im Alter zwischen 16 und 25 Jahren für das Swiss Arctic Project 2018 qualifiziert. Ihre Mission: Während einer Expedition in die Arktis auf ihren persönlichen Social Media-Kanälen möglichst viele Gleichaltrige über die bereits spür- und sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels zu informieren und aufzuklären.

Absicherung von Risiken und Gefahren

Die Expedition startete am 16. Juli und seit dem 5. August ist die Crew wieder gesund in der Schweiz. Nicht selbstverständlich, können doch – weit entfernt von der Zivilisation – jederzeit medizinische Notfälle an Bord auftreten, wissenschaftliche Geräte ausfallen oder eiskalte Blizzards sowie herumstreifende Eisbären die Aufgabe zusätzlich erschweren. Die Absicherung gegen alle möglichen Risiken und Gefahren war deshalb während aber auch schon vor der Expedition ein wichtiges Thema.

Swiss Arctic Project

Initiiert wurde das Swiss Arctic Project vom ehemaligen Kameramann Charles Michel und seiner Frau Doris Codiga. Mit dem Projekt verwirklichten sie sich einen Lebenstraum.
Fünf Jugendliche aus allen Sprachregionen der Schweiz dokumentierten während der Expedition, wie sich der Klimawandel in der Arktis bereits zeigt. Ihre Interviews mit Forschern und ihre eigenen Eindrücke werden sie in Text, Bild und Video im «Student Climate Report 2018» zum Thema Permafrost festhalten und an Auftritten und Vorträgen präsentieren. Zur Expedition ist im Schweizer Fernsehen (10vor10) auch eine fünfteilige Serie erschienen.

Weitere Informationen

Rund fünf Monate vor dem Expeditionsstart fragte deshalb das Nachhaltigkeitsteam der AXA bei Mark Keller nach, ob er ein Rundum-Paket an Versicherungsleistungen für das Swiss Arctic Project schnüren könne. Für den AXA Generalagenten war die Anfrage so einzigartig wie die Expedition speziell: «Wir hatten mit dem Versichern von Expeditionen bislang keine Erfahrung», erinnert sich Mark Keller. «Das Projekt hat mich und alle meine involvierten Kolleginnen und Kollegen in den Fachbereichen jedoch sofort überzeugt, und wir wollten es unbedingt mit unserer Expertise unterstützen. Kommt hinzu, dass wir uns als AXA in der Schweiz und weltweit stark für den Klimaschutz engagieren.»

Unterstützung durch die AXA

Transport-, Reise-, Haftpflicht- und Personenversicherungen mussten von Mark Keller und den beigezogenen Versicherungsspezialisten in kürzester Zeit zu einem Angebot gebündelt werden, das die AXA dem 10-köpfigen Expeditionsteam als Versicherungsleistung zur Verfügung stellte. Charles Michel, Initiant des Projektes und gleichzeitig Kapitän auf dem Schweizer Expeditionsschiff MV San Gottardo: «Dass die AXA dieses Projekt unterstützte, war für uns eine schöne Geschichte. Die Aufgabe war kompliziert, mussten für die raue und abgelegene Arktis doch auch spezielle internationale Vorgaben und Normen berücksichtigt werden, gerade was mögliche Rettungseinsätze betrifft.» Von den vertieften Versicherungsabklärungen wird das Expeditionsteam auch in Zukunft profitieren können, ist das Swiss Arctic Project doch auf mehrere Jahre ausgelegt.

Jungforscher und Crew vor dem Expeditionsstart mit den Initianten Charles Michel und seiner Frau Doris Codiga (hintere Reihe, 4. und 5. von links).

Und los geht’s am Magdalenefjorden.

Das Expeditionsschiff MV San Gottardo vor der Engelsbucht.

Am Ny-Ålesund: Entnahme von Wasserproben.

Aufnahme von Walrössern am Strand von Sarstangen.

Plastikmüll macht auch vor der Arktis nicht Halt.

Unterwegs an der Bucht Tryghammna. Immer dabei: Die vorgeschriebene Waffe zur allfälligen Notwehr gegen Eisbären.

Auch das gehört zum Forscher-Alltag: gemeinsames Kochen.

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